Pilgern auf dem Jacobusweg Lüneburger Heide in Eschede

… Ich bin dann mal weg!
Seit Hape Kerkelings Beststeller über seine Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg entdecken immer mehr Menschen das PILGERN neu.

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Auf überlieferten Pfaden quer durch Europa suchen Millionen nach innerer Ruhe und Orientierung – und viele auch nach Gott.
Gleichzeitig wächst eine "neue Lust" am Erleben der heimischen Landschaft. Auch in der Lüneburger Heide wird seit 2007 auf dem Jakobusweg Lüneburger Heide gepilgert.
Der Jacobusweg Lüneburger Heide beginnt in Hittfeld und verläuft durch den Naturpark Lüneburger Heide bis nach Soltau.

Von Soltau aus gibt es zwei Möglichkeiten für die Pilger zum Kloster Mariensee zu kommen: durch das Aller-Leine-Tal oder durch die Region Celle.
In Mariensee schließt der Jacobusweg Lüneburger Heide an den Pilgerweg „Loccum – Volkenroda“ an bzw. gibt es die Möglichkeit über Paderborn, Fulda, Aachen, Frankreich bis nach Santiago de Compostela in Spanien zu pilgern.

In der Region Celle können die Pilger die landschaftliche Schönheit des Naturparks Südheide mit seiner abwechslungsreichen Landschaft genießen. Ausgedehnte Wälder, einsame Moore, glasklare Heidebäche und wunderschöne Heideflächen, die im August in ihrer lila Pracht erstrahlen, begegnen den Pilgern auf Ihrer Wanderung durch den Naturpark Südheide.
Ein ganz anderes Landschaftsbild zeigt sich dem Pilger im südlicheren Teil der Region Celle, wo die Pilgertour durch die einzigartige Flusslandschaft der Aller führt.
Nicht nur landschaftlich reizvoll ist die Pilgertour durch die Region Celle.
Es gibt auch viele alte Sehenswürdigkeiten auf dem Weg zu entdecken: wie das Grabhügelfeld bei Wohlde, das Großsteingrab bei Siddernhausen, die ehemalige Wohlder Wallfahrtskirche, das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Wienhausen mit seinen herausragenden Kunstschätzen aus dem 13. bis 16. Jahrhundert, die Residenz- und Fachwerkstadt Celle mit der Stadtkirche und dem Herzogschloss, die typischen Heidekirchen mit dem freistehenden hölzernen Glockenturm, die Stechinelli-Kapelle und noch vieles mehr.
Hermannsburg ist bekannt durch die Hermannsburger Mission und hier können die Pilger in dem Ludwig-Harms-Haus in der Pilgerherberge übernachten.
Die Pilgerherbergen sind in der Region Celle gekennzeichnet und sind vom Standard ganz unterschiedlich vom Heuhotel bis zum komfortablen Doppelzimmer.
Auch die Kirchen sind gekennzeichnet mit dem Schild: Kirche am Jakobusweg.

Es gibt ausgewiesene Stempelstellen, wo die Pilger sich ihre Stempel für den Pilgerpass abholen können.

Der gesamte Streckenverlauf ist mit der gelben Muschel auf blauen Grund ausgeschildert, wobei die „Nase“ der Muschel die Richtung angibt.
Da es aber immer mal wieder passiert, dass ein Aufkleber entwendet wurde, empfiehlt es sich für jeden Pilger, die Tour unter www.region-celle-navigator.de als PDF-Datei herunterzuladen oder sich eine Karte von dem Verlauf des Pilgerweges in der Region Celle zu kaufen.
Kartenmaterial: KVplan: Celler Land und Oberes Örtzetal, 1:60.000,
2. Auflage, ISBN: 978 – 3 – 89641 – 341 - 3
Pilgerpässe sind erhältlich in allen Touristinformationen der Tourismus Region Celle GmbH.

www.jakobusweg-regioncelle.de

Jakobusweg Tagesetappe 05 Hermannsburg-Eschede, ca. 26 km.
Streckenverlauf: Ludwig-Harms-Haus, Misselhorner Hof, Tiefental, Dehningshof, Rebberlah, Deutsches Haus in Eschede
Tour von Hermannsburg durch das Tiefental über Rebberlah bis Eschede. Entlang wunderschöner Heide- und Waldgebiete...Details...

Jakobusweg Tagesetappe 06 Eschede-Wienhausen, ca. 25 km.
Streckenverlauf: Deutsches Haus in Eschede, Habighorst, Burghorn, Beedenbostel, Lachendorf, Oppershausen, Kloster Wienhausen.
Der Pilgerweg führt von Eschede, entlang der "Aschau", über Habighorst, Burghorn, Beedenbostel, Lachendorf, Oppershausen bis Wienhausen. Das Zisterzienserinnenkloster, das heute wohl bekannteste der sechs Lüneburger-Heide Klöster, ist immer einen Besuch wert...Details...